Lernen mit Spaß und Motivation

Unter diesem Motto präsentiert das "pia kolleg für pta" auch 2010 das erfolgreiche Seminar-Konzept für die PTA.

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Die Thomae-Akademie interviewte die Expertin Bruni Röss. Die Trainerin äußerte sich zu den Chancen und Möglichkeiten, die ihr Praxis-Training für PTAs bietet.

Im folgenden Video-Clip stellt sich Ihnen Bruni Röss persönlich vor. Film ab



Sicherlich kennen Sie die Grundgedanken der Thomae-Akademie zu der das „pia kolleg für pta“ gehört.
Ja natürlich. Die Thomae-Akademie steht für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Apotheken. Sie bietet Fort- und Weiterbildung an zu Themen, die in der täglichen Apotheken-Praxis relevant und wichtig sind. Dabei konzentriert sie sich nicht nur auf die trockene Vermittlung von Wissensstoff, auch der Spass, das Kennenlernen von fremden Ländern und Kulturen sowie der persönliche und fachliche Austausch untereinander kommen nicht zu kurz. Rundum, eine gelungene Mischung aus professioneller Vermittlung neusten Wissens und neuster Erkenntnisse aus der pharmazeutischen Praxis mit hoher Lernmotivation.


Frau Röss, Sie gehören seit Jahren zum Top-Trainerpool des „pia kolleg für pta“. Was sind die Themen, die Sie für das „pia kolleg für pta“ vorbereiten?
Meine Themen sind Erkältung, Verkaufsschulung und Venenerkrankungen.


Was sind die Ziele Ihrer Seminare?
Das Ziel meiner Seminare ist den Teilnehmern ein solides Fachwissen über medizinische und pharmazeutische Zusammenhänge zu vermitteln. Ganz wichtig ist mir aber auch, dass dabei die Kundenberatung, die Technik der Gesprächsführung nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch mit den Teilnehmern durchgeübt wird. Denn auf diese Weise können wir unser Fachwissen mit geeigneten Worten und Gesten dem Apothekenkunden vermitteln.


Wie gehen Sie vor, um bei den Teilnehmern das richtige Gespür für den Kunden und sein Anliegen zu entwickeln?
In meinen Seminaren vermittle ich im ersten Teil immer das medizinische und pharmakologische Grundwissen zu meinem Themenbereich, Der zweite Teil des Seminars ist dann dazu da, diesen theoretischen Teil in ein optimales Beratungsgespräch zu verwandeln. Das beginnt bereits mit dem ersten Eindruck, den der Kunde von der persönlichen und fachlichen Kompetenz des pharmazeutischen Personals bekommt. Wir üben z.B. die richtige Fragetechnik um die Bedürfnisse des Kunden zu ermitteln. Wir üben ebenso das richtige Zuhören. Wir behandeln Einwände, Vorwände, Reklamationen usw. und wir versuchen gemeinsam unseren Themenbereich an Hand von praktischen Beispielen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Kundentypen durchzuspielen. Ich persönlich halte es für äußerst wichtig nicht nur ein stereotypes Verkaufsgespräch durchzuüben, denn jeder Kunde will auf seine eigene Art behandelt werden. Dabei wird natürlich auch oft sehr herzlich gelacht und alle Teilnehmer sind immer mit Begeisterung und hervorragenden eigenen Beispielen bei der Sache.


Wie sehen Sie die Möglichkeit das Gelernte in die Praxis zu übertragen an?
Mir ist in meinen Seminaren vor allen Dingen wichtig meinen Teilnehmern das theoretische Wissen praxisnah zu vermitteln. Das heisst, dass wir sofort und nachhaltig dieses theoretische Wissen parat haben müssen, aber genauso wichtig ist es mir, dass diese Theorie in einer verständlichen Sprache dem Kunden in der Apotheke vermittelt werden muss. Und dazu gehören praktische Beispiele, die ich zusammen mit meinen Teilnehmern erarbeite und einübe. Dabei ist die interaktive Phase meines Seminars von großer Bedeutung. Jeder Teilnehmer kann und soll sich selbst mit seinem eigenen Erfahrungsschatz einbringen. Denn nur das gemeinsam Erarbeitete bleibt auch noch in der Praxis haften.


Wie gewährleisten Sie den Praxisbezug in Ihren Seminaren?
Der Praxisbezug ist das A und O jedes Seminars. Da ich selbst schon seit vielen Jahren ununterbrochen in einer Apotheke arbeite, kann ich mich daher auch sehr leicht in die „Probleme“ im Umgang mit manchen Kunden hineinversetzen und selbst 1000 Beispiele nennen. Der eigene Erfahrungsschatz mit den so genannten „interessanten Kunden“ ist nicht zu unterschätzen. Nur so kann ich mein eigenes Wissen glaubwürdig vermitteln. Ich scheue mich dabei auch nicht, gemachte Fehler (das passiert jedem mal) offen darzulegen und mit den Teilnehmern gemeinsam zu erörtern, was man daraus lernen kann, und nach besseren Möglichkeiten der Kommunikation und Beratung zu suchen. Die lockere Seminaratmosphäre, der sofort in die Praxis umsetzbare Lernbezug, verbunden mit meinen langjährigen Erfahrungen in der Apotheke schaffen somit eine hohe Lernmotivation. Nicht zu vergessen ist natürlich auch die ständige Bereitschaft sich mit der Fachpresse und den Medien zu befassen um immer auf dem aktuellsten stand zu stehen. Da ich selbst auch mit Begeisterung PTA bin und diesen Beruf sehr liebe, bin ich sicher, dass ich diese Liebe für die Apotheke und für meine Kunden glaubwürdig vermitteln kann.

Herzlichen Dank für das Gespräch!






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