Aller Anfang ist schön
"Ich bin PTA aus Leidenschaft!"
Eine PTA und ihre Kochhühner
Als PTA ins Ausland, Interview mit Jutta Brielich
Eine PTA auf hoher See
Eine PTA auf der Baustelle
Fußball ist mein Leben
Aller guten Dinge sind drei
Bauchtanz ist Gefühl

Alexandra Wolff-Dädelow
Für die Reihe „Traumjob-PTA“ sprach pia mit Alexandra Wolff-Dädelow, pia-PTA 2009. Sie ist seit 8 ½ Jahren PTA und immer noch voller Ideale.
pia: Wie war dein Jahr als pia-PTA?
Alexandra: Spannend! Als der Anruf Ende November kam schwebte ich gleich einen halben Meter über dem Boden. Gott sei dank hatte ich tags darauf frei- zum arbeiten war ich viel zu nervös! Es war aufregend, hat viel Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wieder tun. Als ich bei einem Seminar in Kassel auf mein Amt als pia-PTA angesprochen wurde war ich mächtig stolz!
pia: Hatte dein Ehrenamt Einfluss auf deinen beruflichen Alltag?
Alexandra: Es war ein neuer Impuls in Richtung „Mensch trau dich was, du kannst das, sei auch mal frech und spontan“. Das gestärkte Selbstbewusstsein gab mir richtig Power für den Job und die Kunden profitierten von meinem neuen Elan.
pia: Was magst du besonders an deinem Beruf?
Alexandra: Ich habe mit vielen Leuten zu tun, das ganze Spektrum: Kleine, große, gesunde und kranke- das ist sehr abwechslungsreich und es besteht ein reger Austausch. Ich habe in meiner Apotheke viel freie Hand, dieses selbständige Arbeiten finde ich ganz toll. Der PTA Beruf hat viele Facetten, es ist nie „Schema F“, denn jeder Kunde ist anders. Eigentlich wollte ich Tiermedizin studieren und bin nur zufällig über ein Praktikum geworden was ich heute bin.
pia: Was ist weniger erfreulich?
Alexandra: Was nervt sind die vielen Vorschriften und es kommen ja ständig neue hinzu- manchmal verschwindet der Kunde und sein Krankheitsbild regelrecht dahinter. Stichwort Rabattverträge: hier gibt es häufig Frustrationen auf beiden Seiten. Die Zeit für eine gute Beratung und der Kundenkontakt leiden.
pia: Was sind deine beruflichen Ziele?
Alexandra: Ich möchte der Apotheke und dem PTA Dasein treu bleiben, durch mein Jahr als „pia-PTA“ habe ich ganz neue Fähigkeiten an mir entdeckt die ich gerne ausbauen würde, wenn sich die Möglichkeit ergibt.
pia: Ein Tipp für die Kollegen?
Alexandra: Die Neuen sollen sich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Ich gehe trotz aller Widrigkeiten mit Freude täglich an die Sache ran. Sich auf den Kunden konzentrieren ist wichtig, der will nicht die Strukturformel wissen, sondern wie das Produkt wirkt. Dann kommt auch viel zurück und das motiviert.




